Dunkelfeldmikroskopie
Dr. Gregor Dietze - Überlingen am Bodensee
   
Dunkelfeldmikroskopie - Vitalblutanalyse - Dunkelfelddiagnostik
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Technik der Dunkelfeldmikroskopie



Die Dunkelfeldmikroskopie ist eine spezielle Form der Durchlichtmikroskopie. Das von einer Lichtquelle ausgestrahlte Licht wird durch einen eine Zentralblende oder häufiger durch einen Dunkelfeldkondensor am Objektiv vorbeigeleitet. Durch den Tyndall-Effekt wird an den Grenzflächen des Präparates das Licht gestreut und im Objektiv abgebildet. dadurch entstehen die typischen hellen Strukturen auf dunkelm Hintergrund.

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                       Drosophila Emryo Kutikula                                           Mysis Zooplankton

Diese Mikroskopiemethode ist somit besonders für die Beobachtung kleiner und kontrastarmer Strukturen geeignet. Die Überstrahlung des Hintergrundes ist geringer und die Kontraste deutlicher. Ein entscheidender Vorteil ist das spezielle Fixierungs- und Färbemethoden nicht durchgeführt werden müssen und dadurch lebende Objekte sehr gut beobachtet werden können. Dadurch wurde durch die Dunkelfeldmikroskopie vor allem die Untersuchung lebenden Blutes in der Medizin als Vitalblutanalyse möglich.

Quelle und Copyright: Arztpraxis Dr. Gregor Dietze

          Frisches vitales Blut im Dunkelfeld                            Blut Kristallisationsbild

Die physikalische Begrenzung der Auflösung der Lichtmikroskopie mit etwa 1000 facher Vergrößerung gilt daher auch für die Dunkelfeldmikroskopie und wegen der Tiefenschärfe werden in der Dunkelfeldblutuntersuchung 400-600 fache Vergrößerungen angewandt.


Vitalblutanalyse - Dunkelfeldblutuntersuchung

Für die Untersuchung wird ein kleiner Tropfen Blut aus der Fingerkuppe entnommen und im Dunkelfeldmikroskop untersucht. Die Blutzellen können anhand ihrer Morphologie, Funktionsaktivität und Altersprozess begutachtet werden. Über die qualitative Beurteilung der Blutbestandteile und eventuelle Abweichungen können verschiedene Funktionsstörungen und Hinweise auf verschiedene Krankheiten definiert werden.

So lässt sich mit Hilfe der Dunkelfeldmikroskopie ein schneller ganzheitlicher Überblick über den gesundheitlichen Zustand gewinnen. Regulationsstörungen und Erkrankungen lassen sich dabei bereits frühzeitig erkennen und können vorbeugend oder gezielt behandelt werden.

Mehr dazu auf der Hauptseite: Dunkelfeldmikroskopie




Geschichte und Medizinphilosophie


Antoine Béchamp (1816-1908) beschrieb als erster Kleinstlebewesen (Mikrozyme) in der Dunkelfeldmikroskopie, welche sich zu Viren, Bakterien und sogar Pilzen entwickeln könnten. Das Postulat eines milieuabhängigen Biotops mit wandelbaren Mikroorganismen (Pleomorphismus) musste sich der harten und sehr persönlichen wissenschaftlichen Diskussion stellen. 
In der Auseinandersetzung mit seinem wissenschaftlichen Gegenspieler Luis Pasteur (1822-1895) verlor dieser Ansatz gegenüber der praktischen und anwendbaren Pasteurisierung aber an Bedeutung und erhielt für lange Zeit keine Beachtung mehr. Bis heute gilt das wissenschaftliche Dogma einer statischen Existenz ohne Wandlungsfähigkeit von Mikroorganismen (Monomorphismus) als Lehrmeinung in Biologie und Medizin. Die Vertreter des Monomorphismus nehmen an, das Erscheinungsbild von Bakterien und anderen Mikroorganismen sei nicht veränderlich und daher sei der Ursprung jeder Infektion auf einen spezifischen Erreger zurückzuführen.

Prof. Dr. Günther Enderlein (1872-1968) nahm aber die Überlegungen Béchamps wieder auf und entwickelte ein komplexes System von Entwicklungsmöglichkeiten von Vorstufen  zu Mikroorganismen entsprechend dem herrschenden Milieu (Cyclogenie). In der Alternativmedizin gilt Professor Enderlein heute als Pionier der Dunkelfeldmikroskopie.


   
 

      Antoine Béchamp                      Louis Pasteur                  Günther Enderlein



Nach Definition von Biologie und Medizin sind die Ansätze des Pleomorphismus zwar widerlegt, aber spielen weiter eine Rolle in der Regulationsmedizin bei der Beurteilung dynamischer biologischer Systeme. Insbesondere in der Duneklfeldmikroskopie haben sich die Inhalte von Prof. Enderlein gehalten.
Die Idee der Vielgestaltigkeit und Pleomorphismus wurden weiter von Wilhelm Reich (Orgontherapie) dem US-Amerikaner Royal Rife und der Russin Tamara Lebedewa weiter verfochten.




Biographie Prof. Enderlein und SANUM-Kehlbeck


Günther Enderlein promovierte 1889 als Zoologe und arbeitete zunächst Assistent am zoologischen Museeum in Berlin. 1914 meldetet er sich als Dienstfeiwilliger zum 1. Weltkrieg und hatte den Rang eines Stabsarztes in der Medizinalabteilung des " Armeekorps. Seine Pleomorphismusthese stammt aus dieser Zeit über die vergleichenden morphologischen Untersuchungen von Bakterien. Über seine Untersuchungen zum Erreger des Fleckfiebers stieß er 1916 im Blutdunkelfeld auf bewegliche Kleinstlebewesen, welche mit höher organisierten Bakterien Verbindungen eingingen. Bei seiner weiteren Suche stieß er auf die Arbeiten von Antoine Béchamp mit dem Inhalt dass sich Bakterien unter bestimmten Bedingungen verändern und andere Erscheinungsformen annehmen können. Viren, Pilze und Bakterien sind danach nichts anderes als unterschiedliche Entwicklungsstufen einer bestimmten Mikrobenart.

Ab 1919 war er dann bis zur Pensionierung Kustos des zoologischen Museeums in Berlin. 1924 habilitierte Günther Enderlein und publizierte etwa 500 Untersuchungen auch zur Taxonomie und Systematik von Insekten. Kriegsbedingt erschien erst 1925  sein bekanntestes Werk "Bakterien-Cyclogenie". In den 30er Jahren folgten seine "Studien zum Krebsproble" und die Herrausgabe von 4 Schriftenreihen. Im Ausland fand er große Beachtung und erhielt mehrere Auszeichnungen angesehener Universitäten. In Deutschland setzte sich Mitte des 19. Jahrhunderts Prof Rudolf Virchow mit seiner These „Das Blut ist steril“durch und wissenschaftliche Anerkennungen blieben daher in Deutschland weitgehend aus.

Nach seiner Pensionierung 1937 ging Enderlein als Produnktionsleiter der Firma Sanum in die Pharmazie. 1944 gründete er die eigene Firma IBICA zunächst in Berlin und später Hamburg. Aber nach der Novellierung des Arzneimittelgestezes 1961 erhielt die Firma ab 1972 - und nach seinem Tod 1968 - keine erneute Produktzulassung und stellte die Produktion ein. 1975 übernahm der Arzneimittelgroßhändler Kehlbeck die IBICA und fusionierte die Anlagen mit den Sanumwerken zur heute noch bestehenden Sanum-Kehlbeck GmbH und Co KG. daher ist die Firma bis heute noch eng mit der Duneklfeldmikroskopie und den therapeutischen Anwendungen verbunden.



Dunkelfeldmikroskopie nach Prof. Enderlein


In der Betrachtung vitalen frischen Blutes in der Dunkelfeldmikroskopie geben die Blutzellen wertvolle Aufschlüsse über die Beschaffenheit des Blutes, den Zustand der verschiedenen Blutkörperchen, über das Blutplasma und über die darin vorkommenden Lebensformen. Wissenschaftlich gesehen ist die Dunkelfeldblutuntersuchung nach Prof. Enderlein keine anerkannte wissenschaftliche Methode sondern eine Betrachtungsweise, da die im Blut zu beobachtenden Phänomene subjektiv interpretiert werden. Erst dadurch können Aussagen zu entsprechenden individuellen Therapiemöglichkeiten getroffen werden.

Grundlage der Beurteilung nach Prof. Enderlein ist die Entdeckung der Pleomorphie (griech. für Mehrgestaltigkeit) von Mikroorganismen, die mit dem menschlichen Körper in gegenseitigem Nutzen - einer natürlichen Symbiose - zusammenleben. Danach gibt es im Blut kleinste Eiweißkörper (Endobionten), aus denen durch Weiterentwicklung höher entwickelte Strukturen wie Viren, Bakterien bis hin zu den Pilzen entstehen können. Neben der Beurteilung von Struktur und Funktion der Blutbestandteile können auch pathogene Formen, wie bakterielle Entwicklungen und Pilzvorstadien, im Blut beurteilt werden.

Nach Prof. Enderlein besitzen Mikroorganismen einen Entwicklungskreislauf (Zyklode). Dieser beginnt mit der Primitivphase als ein pflanzliches Eiweißkolloid (Protit), geht in eine Bakterienphase über und findet in der Pilzphase seinen Höhepunkt. Die  unterschiedlichen Wuchsformen der Bakterienphase werden dabei durch die Lebens- und Ernährungsweise eines Menschen entscheidend beeinflusst.

Die Weiterentwicklung wird durch Milieuänderungen im Körper begünstigt, aber auch verursacht. Wird dieses Milieu des Körpers durch verschiedene Faktoren wie z.B. Stress, Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum oder Umweltgifte verändert, äußert sich das in einer Störung dieser Symbiose und damit in einer Veränderung des Blutes, welche wiederum durch die Dunkelfeldmikroskopie sichtbar gemacht werden kann. Diese sichtbaren Milieuveränderungen können dann langfristig zu schweren chronischen Erkrankungen führen. Die Dunkelfeldmikroskopie eignet sich darum hervorragend für eine Früherkennung, denn Veränderungen des Blutbildes, lassen sich schon im Vorfeld erkennen und können entsprechend behandelt werden.


 


Umstritten ist auch bei Dunkelfeldtherapeuten der Einsatz der Vitalblutuntersuchung zur Krebsfrüherkennung. Nach größeren Untersuchungen scheint es mit der Dunkelfeldmikroskopie leider nicht möglich zu sein, eine Tumorerkrankung sicher und reprodozierbar zu erkennen.

Die Beurteilung des Blutbildes unter dem Dunkelfeldmikroskop ist sehr schwierig und kann von verschiedenen Therapeuten jeweils unterschiedlich interpretiert werden. Die Methode sollte deshalb nur von erfahrenen und speziell ausgebildeten Ärzten und Therapeuten vorgenommen werden. Die Untersuchung ersetzt keinesfalls die herkömmlichen Laboruntersuchungen des Blutes und sollte eher als wichtige zusätzliche Informationsquelle über mögliche degenerative Vorgänge im Blut gesehen werden.


Therapie


Aus der Dunkelfeldmikroskopie können verschiedene therapeutische Ansätze gefunden werden. In der Milieutherapie wird mit allen sinnvollen naturheilkundlichen Methoden eine Milieuveränderung und eine Gesundung versucht. In dieser als Regulationsmedizin bezeichneten ganzheitlichen Ansicht muss man sich nicht auf verschiedene Therapieverfahren festlegen und alles was hilft ist erlaubt. Dazu gehören häufig und werden von uns erfolgreich angewandt:

  • Homöopathie - Nosoden Autonosoden
  • Orthomolekulare Medizin
  • Entsäuerung - basische Ernährung und Lebensmittel, Basenkost
  • Entschlackung - Fasten Basenfasten Obstfasten Buchingerfasten
  • Chinesische Medizin - Akupunktur Kräuterheilkunde


Dagegen gibt es due klassiche Therapie nach der Dunkelfeldtheorie. Nach Professor Enderlein sollen die aus dem Gleichgewicht geratenen Symbionten wieder in eine ausgewogene Regulation im der Cyclogenie zu bringen. Die symbiotisch wirkenden Bioregulatoren sollen als Arzneimittel den Abbau und die Ausscheidung höherer, parasitäre Entwicklungsformen in Richtung Symbiose und Gesundung erreichen. Dieser klassische Ansatzpunkt der Isopathie (iso=gleich, pathos=Krankheit) wird ähnlich der Impfung eine verbesserte Resilienz des Körpers erreicht. Diese Bioregulatoren werden aus den Zykloden und anderen Grundformen meist in homöopathischer Potenzierung von der Firma SANUM-Kehlbeck hergestellt und vertrieben:

  • Mucokehl: Zyklode des Mucor racemosus für Entzündungen und deren Folgeerkrankungen
  • Nigersan: aus Aspergillus niger paratuberkulöse Erkrankungen z.B. Erkrankungen Urogenitalsystem, bei Zysten und präkanzerösen Zuständen
  • Sankombi: Kombination von Mucokehl und Nigersan für lymphatische Symptome, bei Kreislaufstörungen und paratuberkulöser Genese
  • Notakehl: aus Penicillium notatum für Infektionen durch Staphylokokken und Spreptokokken oder ähnlichen Affektionen
  • Quentakehl: aus Penicillium frequetans bei viralen Infekten wie einer Grippe oder auch bei Myalgie und Leberstörungen
  • Fortakehl: aus Penicillium roqueforti für Magen und Darmaffektionen und funktionellen Verdauungsbeschwerden, Pilzaffektionen der Vaginalregion
  • Pefrakehl: aus Candida parapsilosis für Entzündungen seröser Häute, aller Körperöffnungen, septischen Erkrankungen und Mykosen
  • Sanuvis: rechtsdrehende Milchsäure für eine Harmonisierung des Säure-Basen-Gleichgewichtes
  • Latensin, Utilin und Recarcin: Latentia für eine Behandlung von Erbbelastungen, hochmolekulare Eiweisskörper sensibilisieren das Immunsystem für eine über Generationen verschleppte Grunderkrankung wie Tuberkulose und anhaltende paratuberkulöse Zustände

Unsere Therapiephilosophie richtet sich im Sinne der Regulationsmedizin nicht nach strengen Therapieregeln sondern versucht das Ansprechen des Patienten auf Therapieverfahren und die Lebenumstände mit zu berücksichtigen.





Allgemeiner Hinweis zur Diagnostik und Therapie:


Der Pleomorphismus (Lehre von der Vielgestaltigkeit) steht im Gegensatz zur heute in Medizin und Biologie gelehrten Lehre des Monomorphismus und entscheidende Annahmen gelten als wiederlegt. Alle Aussagen stützen sich auf die Erfahrung und Erkenntnissen der Dunkelfeldblutuntersuchungen selbst. Als medizinische Diagnostik wird die Dunkelfeldmikroskopie derzeit wissenschaftlich nicht anerkannt.


Suchhilfe Internet:

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